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100 Jahre Quotenregelung

15. April: Was Aldi kann, das kann ich auch

quote is super

Die Janeway-Quote

Voyager-Episode: „Vor dem Ende der Zukunft“

eine witzige Doppelfolge – Zeitreisenparadoxe – spielt in den späten 90ern – die bodencrew hat aber eine leichte slang-Verschiebung in die 70er 😉 die spielfilmlänge tut der story gut.

Gekommen bin ich darauf, oder bin ich geflüchtet ?

captain janeway, souveräne raumkreuzerchfefin ist ja wohl die ikone zur aktuellen quotenregelung in führungsriegen, wenn auch aus dem 23. Jahrhundert. 😉 in frau Janeway wird ja einiges optimistisch hineinprojiziert, an frauen in führungsriegen, bloss, es sei gesagt, in Drehbüchern aus den 90ern über Ereignisse in 200 Jahren

Zurück in die Zukunft

heute aber: kristina schröder, frau von der leyen, auf einmal angie merkel, alle sind sie dafür und führen sie jetzt ein: die frauenquote in der führungsriege – na, dazu herzlichen glückwunsch und mög’s mal bald wie bei Janeways auf der Voyager zugehen.

zeit für einen Blick in die Echt-Jetzt?-Zeit, z.B. frühling 2013. in den Schlagzeilen steht aktuell die amtliche Viererbande (nannte ich nicht nur drei?)

wie soll sowas denn überzeugen? drei frauen in führungskreisen proklamieren sich selbst und mehr davon – der Konsument stutzt, und kratzt sich am Kopf … äh … was verspricht die zukunft? will ich wirklich mehr davon?

ab zu star trek, tele5 ( und zu leider geil) – und was heisst das für das aktuelle Frauenbild? ich lass das offen. schalte um

Bauerfeind und pinker Terror

Frau Bauerfeind auf 3sat, ein Interview mit mirjam weichselbraun, at (?) – nie gehört – ein erfolgloser Schriftsteller, der zur 20jährigen Schriftstellerin Alea Torik (mit Migrationshintergrund) mutiert, und endlich Erfolg hat, danke b., war gut
das pink-übel nannte die bauerfeind in einem beitrag anders, aber es ging genau darum. ich seh es  im täglich öffentlichen nahverkehr, grad bei den schülern, wirklich oft pink bei den Mädels. oder auf griechischen Strandparties mit und für Kinders – schon vor 8 Jahren: eine Geschenke-Plastikorgie in Blau und Pink, blaue Wasserpistolen und pinke Haarbürstensets – heftig. und die Eltern schlürfen cocktails, futtern Torte.

– meine 7jährige nichte, steht voll auf pink, je nun, das gönn ich ihr; ihr Hang zu pink aufgebrezelten pony-Heftchen, puh, da nervt’s mich wieder.

– und am schlimmsten fiel es mir auf, als ich vor jahren – eben für die griechische Einladung – ein taufgeschenk für einen 3jährigen kaufte, in Neukölln, im toyland oder mytoy, wo immer das war, wie immer der laden hiess: total plastik, total austauschbar, mctoy eben.

das war so krass – allet pink und blau – in riesengross – parkhausebene – zum glück kein 2. stock – nur kinderscheiss von null bis 10 jahre –
je später im alter, umso deutlicher die rollenspezifische zuordnung von pink und blau. klarer Fall: zu jedem, der zweifelt: geh zu mytoy.

ich hab mir das das erste und letzte mal vor 8 jahren angeschaut – die pinken iphones bei 13-15jährigen Mädels … rechne nach, das sind prinzipiell Opfer von mytoy. – aber auch bei älteren mädel, frauen, ladies taucht pink oft auf – und erst ab 56 wird’s dann altrosa 🙂

sollen sie sich doch über ihre pinken smartphones freuen, wahrscheinlich sind sie im Grunde nochmal glimpflich mit einer pinken Kindheit davon gekommen.

gefahr, gefahr

aber jetzt? all wir aktuellen fb-user ?
Wahrscheinlich die Opfer von morgen, spätestens vom übernächsten Jahr …

… … unk unk, sprach der honk  (highly overestimated non-katholic)

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Ein Kommentar zu “100 Jahre Quotenregelung

  1. tobiastwain
    16/04/2013

    jaja, Captain Janeway; seit ich meine Frau kenne, muss ich mir das (ab und zu) angucken: Frauenquote beim Fernsehen! heul + schluchz!
    Da würde ich mir ja noch lieber „Die Straßen von San Fransico“ mit Rübennase Karl Malden und Grübchen-Bübchen Michael Douglas angucken. Ich konnte Michael nie ernst nehmen, weil er da mitgemacht hat. Genau wie den Alten von MI 5 (oder hieß das MI 6?), weil der mal der Ewig-Butler im „Haus am Eaton Place“ war. Glückliche 70er Fernseh-Kindheit, wo bist Du hin?
    Kai, ich weiß das sind nicht die Kommentare, die Du von mir erwartest, aber DAS musste auch mal raus!
    Nächstes Mal können wir ja über „Bolek und Lolek“ reden; das polnische Pendant zu Disney meiner grausamen Ost-Kindheit. Über Bolek und Lolek zu lästern hätte natürlich noch viel mehr Spaß gemacht, wenn die beiden homophoben polnischen Präsidentenzwillinge noch an der Macht wären. Aber das hat uns Chronos, der Grausame, bereits versagt …

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15/04/2013 von in Alltags Watch, Cross Media Kurs, TV Watch und getaggt mit , , , .
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