reichweiter

Menschen, Medien, Eimerketten

krasser Film zum Feierabend

a true story, erst heut beim heimkommen geschehen – Real Life

also, wenn ich im Vorfeld was zugeben will, dann hatte ich schon im Treppenhaus eine leichte Krawallbürstenstimmung (sowas schieb ich natürlich alles grad auf flash;) als ich um 17 h in den Garten ging, und Juni endlich mal wiedersehen wollte, sie fragen, ob sie Lust/Zeit hat, morgen zu gärtnern. C. im Garten natürlich auch dabei – und die erste Gartenbegrünungskonferenz von uns dreien endete im Disaster – Streiterei, totaler Psychoscheiss, altes, immer noch nicht aufgearbeitetes (und verschlepptes, ungelöstes thema) – und vor allem: in einer absolut „bescheidenen“ diskussion – disku kann auch noch in gänsefüsschen – C fühlte sich gleich total angegriffen und wurde immer emotionaler (lauter, unsachlicher), dabei werfen wir ihm doch nur vor, dass er ein Kontrollfreak ist und in anstrengenden Ausmassen ständig alle Fäden in der Hand behalten will – und dass sich das mit dem Gemeinschaftsgartengedanken immer wieder beißt – echt ödes Thema für Aussenstehende 🙂 egal, das brennt auf den Nägeln, aber der Film ist immer noch im Prolog …
was C auch nicht abkann ist, wenn ich merke, dass das wieder so ein Scheiss-Mono-Gespräch ist, mich resigniert umdreh und einfach geh‘ – dann flippt er aus, dann will er diesen Brandherd auch sofort klären – plötzlich, aber mich interessierts nicht mehr, er hat doch zuvor ne ruhige Klärung die ganze Zeit verhindert – ja, ich weiss,  immer noch langweilig für outcasts.

Los jetzt – Film ab !

okay, der Film startet: ich dreh mich um, geh Treppe runter, er springt aus seinem Souterrain-Fenster und kommt mir nach, schimpfend, echt aufgekratzt – und rückt mir tierisch auf die Pelle – ich schreibe hier, glaube ich,  im wesentlichen über einen überschrittenen Mindestabstand – ich wechsel von Treppe aus Garten in Durchgang Keller, er blökt mir hinterher „ich folge dir, dich mach ich ja jetzt sowas von fertig“, ziemlich abgedreht und neurotisch – bis ich den Sprech überhaupt registrierte, brauche ich so 2, 3 sekunden brain processing time, ruf derweil reflexhaft mal  zurück „lauf mir nich hinterher, ich wills nich wissen“ (so ähnlich) – dann drehe ich mich um, (quickly look him up and down:) und packe ihn mit beiden Händen an seinem blöden Poloshirt, in voller Aggro ihn angeblitzt und an die nächste Wand gedrückt, ich denke, ging sehr schnell und kam ziemlich aussem Bauch – merkwürdigerweise kann ich mich nicht erinnern, dass ich irgendwas zu ihm noch sagte, complete black-out, (jetzt denke ich, das war wohl einfach nur der Moment, in dem mein Griff mehr als 1000 Worte sagte …) lang hielt C*s Schock aber nicht vor, kaum liess ich ihn los, lief er schon wieder zeternd hinter mir her – _der_ wollte eine auf’s Maul (gibt immer ne gute Opferrolle) !! – ich schmeiss vor ihm die feuerfeste Kellertür zu und steige mit soooo nem Hals aussem Keller, ruf ihm auch noch runter „ich hau dir gerne auch eins aufs Maul !“ dann verabschiede ich mich, recht zivilisiert und code-switching, im Innenhof von J, die das, denk ich, gar nicht so registrierte, grad selber  noch den Streit mit C verdaute, stritt ja selber mit, zog eigentlich mit mir am selben Strick, auf ihre Art und souveräner (als ich (s.o.) auf jeden fall) – sie bot ihm mal ein Bachblüten- Teel oder -Thema an,

.wieder im 3. Stock, brauch ich mindestens noch ne halbe Stunde, um meinen Puls runterzufahren. ich brauch nicht so viel Scheiss-Adrenalin !

danach war der Rest des Abends natürlich nur noch fade.

Dedication

haha – dieser Text ist für Patrick – vllt. kommen wir ja doch noch ins Geschäft 🙂

und ich entfalte in mir doch endlich den versprochenen Wrapper <strong>Kai</strong> 🙂 –

oh mann, was für eine dunkle Stunde (im showdown eher ein darker flash.

da wird so schnell kein Smiler draus.

(ein bisschen aufgefangen und gut unterhalten hat mich doch noch: der frz. Film „die Klasse“ auf arte) – und jetzt hab ich den Schrott ja in Worte gefasst, und damit so gut wie sublimiert, hoff‘ ich doch, immer noch ^^

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