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Menschen, Medien, Eimerketten

Sollen die Schweizer sich doch

9. Februar 2014

… ihren Hintern selber abwischen, den Müll entsorgen, in der Gastronomie arbeiten, sich ihre Prostituierten aus den eigenen Reihen suchen.

Das Volk hat entschieden, wenn auch nur äusserst knapp – die fast andere Hälfte wirds aber ertragen müssen.

Konsequenterweise sollte man alle Migranten aus der Schweiz mal abziehen – damit sie sich alle mal von ihrer Dubai-Klatsche erholen – auch da gibt es ein Heer von Lakaien, die die nationalen Eliten bedient und versorgt. Konsequenterweise sollten auch alle hochqualifizierten Mitarbeiter aus den Schweizer Unternehmen abgezogen werden.

ich spreche hier von einem Migrantenboykott.

Schon in den Abendstunden nach dem Volkentscheid werden diese möglichen Konsequenzen publik: okay, alles muss neu ausgehandelt werden, alle bisherigen EU-Abkommen sind ab sofort infrage gestellt.

Abzug aller ausländischen Fachkräfte in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur (Sybille, zieh weg! – Generalstreik aller Billiglöhner mit Migrationshintergrund – massenhafte Antragsstellung auf Ausreise in ein EU-Land – das ist eine Reaktion.

Wenn die Schweizer ihren hohen Wohlstand nicht teilen wollen, dann sollen sie ihn ruhig auch selbst erarbeiten – und aus den eigenen Reihen die Loser rekrutieren, die durch schlechte Bezahlung den Wohlstand der tragenden Schicht ermöglichen.

Auch im gehobenen Berufssegment gibt es Ressentiments gegen ausländische z.B. Hochschullehrer – sie nähmen den Schweizern die Arbeitsplätze dort weg – das hat niemand gewollt, aber fragen Sie doch Ihre Hochschulen, warum Sie sich für einen Ausländer statt für einen Schweitzer entschieden haben !

Im oberen Segment wird nach Qualität sortiert, im unteren Lakaienbereich nach billiger Verfügbarkeit – in diesem Bereich werden sie ja hauptsächlich limitieren wollen. vllt. kommt da ja sogar was Gescheites bei raus, die Zahlen sind ja schon recht hoch. – ich versuche zu verstehen – aber empört bin ich grad auch.

Das G’schmäckle vom Rosinenpicken.

Könnte man doch die lohnabhängigen Fremdarbeiterlakaien zu ’nem 3wöchigen Generalstreik mobilisieren !

Damit sie mal zeigen können, was sie eigentlich an undankbarer Arbeit den Schweizern abnehmen. Deutschland täte so eine Demonstration auch ganz gut, aber wir entblössen uns grad nicht so offen durch einen aktuellen Volksentscheid.

Und zur Ehrenrettung der Schweizer sei  gesagt, dass fast die Hälfte dagegen war. Dieses Votum lässt sich ja nicht einfach unter den Teppich kehren. Alles lässt sich noch verhandeln – nur der grösseren Hälfte würde ich einen Generalstreik und oben beschriebene Massnahmen gönnen – als Augenöffner.

Migration ist Umverteilung auf schleichenden Füssen

Erst bleibt der Wohlstand erhalten, weil Billiglohnkräfte die notwendigen Versorgungsarbeiten übernehmen, dann wollen sie mehr, werden integriert und bieten keine Gewinnmarge mehr.

Migration ist aber auch globaler Standard – und damit eine Form der modernen Sklaverei – angetrieben von der Hoffnung der „Sklaven“ auf eigenen Wohlstand, Integration und ein besseres Leben, wenigstens für die Kinder – dafür nehmen sie jahrelange Selbstausbeutung in Kauf. und erzeugen dabei den Profit und den Wohlstand für die etablierte Schicht – die wollen doch nur ein bisschen Mittelstand, keine Bankerboni, aber das hiesse ja Umverteilung, und so weit sind wir noch nicht.

Ein Generalstreik in der Schweiz wäre grad ein starkes Klopfen an der Tür: action directe !

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 10/02/2014 von in Alltags Watch, Geopolitik, Migration, Polemik und getaggt mit , , , , , .
Paul Fehm

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